Dienstag, 10. März 2015

in die Woche geblickt #6


dankbar
dass wir in einem Land leben, in dem man einfach so zu Ärzten gehen kann, wenn das Kind (oder man selbst) es braucht, und wo man - oft sogar in warmherziger Atmosphäre - eine professionelle Behandlung bekommt, ohne dass man sich auf Jahrzehnte hinaus verschuldet - oh, wie ist mir das in diesen Tagen wieder bewusst geworden (man vergisst das zu leicht, in Zeiten des allgegenwärigen Meckerns über Ärzte und Gesundheitssystem)
(nein, es geht nicht um Schnupfen - auch wenn der mich gerade fest im Griff hat)



berührt
von der besonderen Lebensfreude, die aus diesem Film strahlt



begegnet
meiner Tochter in meinem eigenen Matheunterricht; weil nämlich die umliegenden Grundschulen in diesen Tagen bei uns "schnuppern" kommen, da ergab es sich (nicht ganz zufällig:)), dass sie plötzlich bei mir auf der Schulbank saß; es war für uns beide aufregend, uns gegenseitig aus der ungewohnten Perspektive zu erleben; und als wir am Nachmittag wieder unter uns waren, befanden wir, dass die jeweils andere ihre Sache in ihrer Rolle ganz schön gut macht :))



gespürt
dass Seketärin wirklich kein Beruf für mich wäre - Erkenntnis nach sechs telefonischen Terminvereinbarungen, im Schnitt drei Anläufe brauchend, Rückrufe wegen inhaltlicher Absprachen noch nicht einberechnet (ich = Telefonheldin des Tages);
und dann eine riesige Sehnsucht nach alltäglichem Feierabend, nach dem Gefühl, so gegen halb zehn abends (um nicht allzu unrealistisch zu sein) alles fertig zu haben, alles weglegen zu können, vor dem Schlafengehen noch ein wenig bei mir sein zu dürfen - seit Jahren kenne ich Feierabend quasi nur als Wochenend- und Ferienereignis ... mein Gespür sagt mir, dass ich auf Dauer so nicht weiter mit mir umgehen darf



geübt
in all den Telefon- und Nichttelefontagen ein paar Alltagsmomente mit Atem zu füllen (und nicht nur mit Keuchen) - es ist schwer im Moment, so schwer, dass ich manchmal glaube, mich verloren zu haben



geteilt
beim Tag der offenen Tür mit der Tochter die Vorfreude auf ihre neue Schule - wie sie zusammen mit ihren Freundinnen diese neue, sie bald täglich umgebende Welt anstaunte und sich voller Neugierde hineinwarf - hach



mir selbst geschenkt
weil es draußen und drinnen karg aussah, habe ich mir einen Frühlingsblumenhoffnungsgruß auf meinen Gutachtenschreibtisch gestellt - das hilft!



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