Dienstag, 18. Januar 2011

... was Du aus dem machst ...

Konnte ich beim Blättern in jenem Buch überhaupt nicht übersehen:

"Dein Leben hängt davon ab, was Du aus dem machst, was aus Dir gemacht worden ist."
 (Jean Paul Sartre)

Und im Kleinen ist es ebenso wahr.
Heute Morgen zum Beispiel.
Ich hätte mich grämen können, dass ich in den vergangenen Tagen nicht schnell, nicht diszipliniert genug war, die Klausur nicht rechtzeitig fertiggestellt hatte. So dass ich eigens dafür in die Schule musste, an meinem freien Tag. Nur um sie hinzubringen, um kurz vor Acht.
Aber ich habe mich nicht gegrämt. Sondern einen Flusswiesenspaziergang daraus gemacht - von der Schule zurück in unser Dorf.
Hochwasserreste gesehen.
Den Himmel im Spiegel,
und als Hintergrund von allem,
und als wärmende Decke.
Und noch viel mehr
...

Mein Leben hängt davon ab, was ich aus all dem mache ...



































Kommentare:

  1. Jaja, und Schlehdorn hast du gesehen, während ich nach dem Schreiben bei meinem war. Wunderliche Vorausnahmen von Gleichzeitigkeiten. (Ich weiss, dass das Nonsens ist, aber ist das denn zu erklären?)
    Lieben Gruss
    Gabriela

    Bestätigen mit: susqui (heisst für mich. "Süss wie...." und dahinter kommt Lebkuchenhaus, und dann irgendwann noch ne Mail.)

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  2. Genau!

    Du mußt Dein Leben ändern nicht
    allein auf vieles nur die Sicht.
    Zur Ruhe kommen Seel und Leben,
    es wird genügend Platz dann geben
    darin sogar für Dich.

    Und außerdem: Wichtigste bzw. erste Regel im Reiki:
    "Gerade heute ärgere Dich nicht."

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  3. Nein, liebe Gabriela, kein Nonsens, ganz und gar nicht. Ich zucke immer weniger zusammen, wenn ich solche "Wunderlichkeiten" entdecke.
    Kurz zuvor hatte ich auf meinem Weg ein Foto für Dich aufgenommen, für JA genau genommen, ich schicke es Dir nachher rüber.
    Keine Eile mit ner Mail - Du weißt doch, ich lebe in der Langsam-Geschwindigkeit - nimm Dir auch ein bisschen davon, es tut so gut!
    Und "susqui" klingt für mich wie ein Wort aus einer lateinischen Messe (ist es wohl aber nicht). Meine erste Assoziation - kommt daher, weil ich wieder begonnen habe zu singen. --- "Man sieht nur, was man weiß." (Wie recht der Goethe immer wieder hat :))

    Und, liebe Saphiria, morgen und übermorgen am besten auch nicht ärgern ... DAS wäre es ...

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  4. Zu Heute...

    ... "heute" meint jedes Heute. Auch das von Morgen und Übermorgen. Immer. Man könnte auch sagen: "Niemals" ärgere Dich. Aber mit dieser Formulierung ginge eine wichtige Nuance verloren, denn:

    Jede Sekunde
    wird Gestern
    von Heute
    war Morgen
    von Gestern
    ist Jetzt.

    Es geht immer ums Jetzt. Heute. Damit sind alle Morgen und Übermorgen automatisch inbegriffen.

    Ja. Man sieht nur, was man weiß. Aber ein anderer sagte noch, man sehe nur mit dem Herzen gut. Das Herz (ich denke, vielmehr die Seele...) "weiß" auf anderen Wegen, und es weiß viel mehr als der Kopf. Eigentlich alles. Drum muß man sich nicht erstaunen, wenn man an manchen Stellen des täglichen Lebens ein bißchen was davon merken kann... man sollte es freudig annehmen.

    Liebe Grüße!

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