Montag, 27. Februar 2012

Wieder da

Noch bin ich im Wiedereingewöhnungsmodus, mit Startschwierigkeiten beim Fahrtaufnehmen. Und doch mit dem festen Vorsatz einer früheren Schlafensgehzeit - noch ganz unter dem Eindruck des Kontrasts: wie sich Ausgeschlafensein gegen Extremmüdigkeit anfühlt :)
Es droht schon wieder sich zu beißen: Arbeitslangsamkeit und Mitternachtschlafenwollen, zusammen mit noch so Einigem, was im Gepäck mit hierher gereist ist, das will im Moment noch nicht in meine Tage passen. Da fehlen ein paar Stunden täglich. Oder nein, es ist ehrlicher zu sagen: da fehlt meine ruhende, gelassene Mitte. Einen Keim dafür habe ich mitgebracht. Nun möge er wachsen, reifen, gedeihen ...

Ist es das, warum mir dieses Jahr der Frühling so verwandt scheint? So still hineingezogen wurde ich vielleicht noch nie.
Es geschah am letzten Urlaubstag: als dort plötzlich der Schnee schmolz, taute etwas in mir.
Und es geschah gestern hier im Garten: als ich die ersten zartgelben Blüten begrüßte, begrüßte ich mich selbst.
Und es geschah heute auf der Landstraße: als ich durch die nebligen, lang schon nicht mehr winterlichen Felder und Bäume streifte, mit Blicken, da streifte ich etwas in mir.
Wie wird es morgen geschehen?

Ich weiß noch nicht was, aber ich habe ein Etwas von meiner Reise mitgebracht. Vielleicht enthüllt es sich mir, bald ... oder später ... oder auch gar nicht, und ich darf es als verborgenen Schatz in mir tragen.
Wer weiß ...

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