Sonntag, 14. Juni 2015

in die Woche geblickt #11


dankbar
gut wieder im Alltag angekommen zu sein und noch ein wenig Ferienruhe in mir zu spüren, obwohl die Woche mehr als turbulent war
(und weil ich gerade heute erst die Reisefotos überspielt und gesichtet habe, ist für neue Wochenfotos vorerst kein Raum)


berührt
durch einen Blick nur, auf dem Schulflur, von N., dessen Leben gerade einen gewaltigen Haken schlägt - und vom stillen Zuhören meiner 12er, als ich mich in unserer allerletzten gemeinsamen Doppelstunde verabschiede und ihnen für ihr Leben wünsche, dass es nicht immer nur geradeaus gehen möge


begegnet
tja, da ist wie so oft im Alltag eine Überfülle an den Vormittagen und ein Vakuum in den Nachschulestunden: gedanklich bin ich in so mancher Richtung im Gespräch, im Kopf formuliert sich die eine oder andere Mail, aber nach außen dringt Schweigen


gespürt
Wertschätzung im Satz meines Schulleiters: "Ich hätte dich gern dabei." - und wie wichtig diese ist, wird mir erst bewusst, seitdem es an meinem anderen Dienstort so ganz anders läuft, so ungut, so zermürbend, so schlechteträumemachend - wie gut tut da diese Hand auf meinem Arm, diese klare Aussage


geübt
das Auto konsequent stehen zu lassen (damit ich die Winterreifen nicht mehr abnehmen muss, weil sie bis zum Herbst hoffentlich nicht mehr groß bewegt werden) - wäre da nicht unsere Wohnhöhe auf dem Berg und mein innerer Schweinehund ...


geteilt
mit einigen Kollegen die Freude über ein Abstimmungsergebnis der GLK (Gesamtlehrerkonferenz), und daraufhin gleich einen Springbrunnen voller Ideen für die Umsetzung


mir selbst geschenkt
einen Sonntag mit Stift und Papier und Buch und Kaffee auf der Terrasse, mit Vögeln und Kirchenglocken und Plantschbeckenplätschern in Nachbarsgärten, und sonst nichts

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