Samstag, 5. Januar 2013

Fragenwandlung


Die Beziehungen zu meinen nächsten Menschen konfrontieren mich mit der Frage

Was soll ich geben?



Diese Frage ist dringend anders zu formulieren:

Was kann ich geben?
(Und was kann ich eben nicht geben?)



Bei einer Lebenslehrerin habe ich gelernt, dass der Unterschied zwischen können und wollen gar nicht groß ist. Jedenfalls wenn es ein reifes Wollen ist, kein trotziges, blindes, fußstampfendes, an jeder Wirklichkeit vorbeizielendes.
Also:

Was will ich geben?
Und was will ich eben nicht geben?



Klare Frage.
Besser: Klares Fragenpaar. Teil 2 nicht mehr in Klammern gesetzt.

Und die Antwort?


(Ich ging dann nach Hause. Wo natürlich keine Antwort wartete. Nur frühstückshungrige Kinder. --- Und nein: die Bäume und Baumformen hängen nicht mit den Frageformulierungen zusammen. Höchstens so: sie standen an meinem Morgenwegesrand, in der Dämmerung, und haben das Verwandeln meiner Frage beobachten dürfen.)

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