Montag, 26. Mai 2014

Wochenrückblick 21/14


Wetter
viel warme Sonne - am Montag im Zoo sind wir fast weggeschwitzt, hin und wieder ein paar Regengüsse, auch Hagel, dann wieder Sonne und Sommergefühl
gemacht
Zoogeburtstag, Kerzenauspusten und Geschenkauspacken, ein Arztbesuch wegen meines Fußes - sehr freundlich, aber noch sehr wenig hilfreich, also humple ich mal weiter, mit den Kindern in zwei Bibliotheken gewesen, mit drei Mädchen im Auto in einen Hagel geraten, daher unter einen Baum gefahren und Ängste ob der Geräusche versucht zu besänftigen, während des Musikschulnachmittags eisessend kaffeetrinkend am Flussufer gesessen, mein erster Schwimmbadbesuch (trocken: es war so schön auf der Bank mit Blick auf Wasser und Waldrand, dass ich gar nicht reinwollte - und sowieso ist da ja meine Aufsichtspflicht über das jüngere Kind, gell?), mit den Kindern gepuzzelt, ganz knapp das Wählen doch nicht vergessen (wir waren in so wunderbar trödeliger Stimmung am Wochenende)
gehört
ein Schulkonzert mit Chören und Orchester und viel Beifall (sehr verdient), die Filmmusik zu "Sieben Sommersprossen" (wobei ich den Film dazu auch gesehen habe - gekauft hatte ich mir die DVD aber vor allem wegen der Musik, in memoriam Gunther Erdmann, der mein musikalischer Kindheitsvater war, sozusagen - jetzt wünsche ich noch "Philipp, der Kleine" auf DVD, bittebitte)
gelesen
ins "Familienleben" bin ich nun ganz eingetaucht - schade, dass es bald vorbei ist
gegessen und getrunken
viel Unterwegsessen, weil meine Fahrerei es so wollte - Falafel, Salat, Pizza (das waren noch die besseren Imbisse), Laugenstangen und Currywurst im Zoo (brrr) (neben dem mobilen Büro hätte ich jetzt gern noch die mobile Küche im Auto:)), aber dann Dorade am Wochenende, und Spargelgemüse, und Maultaschen mit Zwiebeln, und Eis, ein paarmal, und viel viel Wasser (ich halte solche Wärme wie jetzt schon kaum aus), Tee und Kaffee und Schorle
begegnet
vielen Freundeskindeltern auf dem Konzert, und der ehemaligen Schülerin, die nun schon bald ihr Studium beendet (upps, die Sache mit dem Altwerden), der Herzensfreundin am Musikschulnachmittag, und den ewig nicht gesehenen Nachbarn beim Wählen, was daher ein wenig länger dauerte
gedacht
ob es nicht besser einzurichten ist mit meiner so ungleich verteilten Arbeitsmenge - da gibt es vier Monate im Jahr (zum Glück nicht am Stück), in denen ich 60 Stunden pro Woche brauche (gerade ist das so, noch bis Mittwoch), und dann wieder Halbtagszeiten - im Mittel also ausgeglichen, aber in Wochen wie diesen kaum schaffbar - ob ich das auf Dauer will? oder eben ändern kann? (aber ich kann ja schlecht meinen Unterricht von diesen Hoch-Arbeitszeiten wegverschieben auf - sagen wir mal - die Sommerferien:))
gefühlt
erschöpft, manchmal deswegen leicht bedrückt, aber immer wieder aufgetankt durch die Kinder, und immer seeehhhr froh, wenn ich abends in meinem Bettchen liege (und dann darüber, dass ich bei und trotz allem doch immer sehr gut schlafen kann - das ist wohl nicht selbstverständlich)
gestaunt
dass meine lieben kleinen 5ten so unglaublich über sich hinauswachsen, als der Besuch hinten drin sitzt, dass quasi alles, was ich vorher über sie geschrieben hatte (was eben schwierig sei, woran mit der Klasse noch zu arbeiten wäre), den Besuchern leicht oder schwer übertrieben vorkommen musste - und nun frage ich mich, ob ich zu "Normalzeiten" nicht einfach nur besser hinschauen sollte
gekauft
Radwanderführer für die nächsten und übernächsten Ferien - hach:)
gefreut
über die Rückmeldungen, die ich bekam, als reihenweise Zuschauer in meinem Unterricht saßen (das muss man erstmal aushalten, so ungewohnt, wie das ist, für uns - leider - Solisten), und als der Sohn einfach mal in den Abend hinein, an dem alle einschließlich mir vor sich hin bosseln, sagt: "Ich mach mal Essen", und es dann auch tut, über ein "Danke" bei der Arbeit (weil wir es so selten bekommen)
geärgert
über Plätschermusik im Wartezimmer (hätte die Evolution mich gefragt, hätte ich Ohren bestellt, die man schließen kann wie Augen)
gelacht
als die Tochter mich zur Klaviermusik des Bruders zum Tanz auffordert, entschieden führt (obwohl sie nur halb so hoch ist wie ich, etwa), und uns so lange so wild herumschleudert, bis wir beide kichernd am Boden liegen
berührt
in der Cafeteria des Krankenhauses zu sitzen, wartend, es ergab sich so, wo die Tochter geboren ist, und dann ein bisschen durch die Flure zu laufen - und Erinnerungsfluten in mir zu spüren
Ausblick
eine nur-drei-Tage-Arbeitswoche vor dem Brückenwochenende - gut!, und ein Ende der Arbeitsflut in Sicht
Dankbarkeit
immer wieder für meine Kinder (das kann man nicht oft genug sagen - denken - fühlen)

1 Kommentar:

  1. ohren zum schließen, das wär manchmal gut!
    (es gibt allerdings leute, die das quasi können, den hörsinn wegschalten. sinnesüberreizte, autisten durchaus. diser preis wär mir dann allerdings zu hoch.)

    liebe grüße!

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