Donnerstag, 10. Juni 2010

Farbenschillern

Ich schenkte mir in den letzten Tagen immer mal ein paar Minütchen Fotoversinken. Das tat arg gut.
Weil ich hier am Ankommen bin, am inneren Ankommen, und dort noch nicht ganz weg, erlebe ich meine Tage wie ein Schillern zwischen den Welten. Mit jedem Tag verliert das Schillern von seiner Tränentraurigkeit, gewinnt es an Kraft und Licht.
Die äußeren Bilderinnerungen wandeln sich in innere Bilder.
Gern würde ich mehr erzählen, viel mehr, doch dazu reichen meine Zeitfenster in diesen Tagen nicht.
Zeige hier einfach ohne Worte ein paar Farbschillerbilder, die mir beim Durchblättern etwas zugeflüstert haben. Was das war? Das weiß ich selbst noch nicht so genau. Es ist noch unhörbar, und doch war es da.

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Und während ich sitze und überlege, wie die Bilder anzuordnen sind, welche Zusammenhänge und Strukturen aufscheinen --- fällt mir nichts ein. Nichts.
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Je länger ich darüber nachdenke, desto deutlicher wird es: Es will alles geordnet sein allein nach der Reihenfolge, in der es geschah. Für den Moment scheinen mir meine Urlaubsgeschichten wie auf der Zeitlinie aufgefädelt. Eine jede Farbe, eine jede Stimmung kam zu ihrer Zeit.
Wann sie sich zu Netzen, zu einem Tuch verknüpfen, wann sie ein Gesamtbild – und welches? – ergeben werden, diese Farbperlen, das weiß ich nicht. Brauche ich nicht zu wissen.
Ich muss sie mir nur betrachten, immer wieder, dann werden sie mir immer lauter flüstern. Irgendwann werden sie zusammen eine Geschichte formen.




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Wer unterwegs den Regenbogen nicht entdeckt haben sollte: Hier ist er nochmals vergrößert.





(Und habe damit die einzige klitzekleine Unordnung in meine Zeitfarbenkette gebracht …)

Kommentare:

  1. Zum Schwelgen schön. Mohn vor der alten Brücke. Das gefällt mir am besten...eigentlich aber alle Fotos...
    Gruß von Sonia

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  2. Danke für einen wunderbaren Tagesanfang!

    ♥ C.

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  3. Schööööööööööööön.

    Schönes Wochenende wünsche ich,

    LG Birgit

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  4. Danke dir für diesen schönen Traum-Moment :-)

    Herzlich
    Rina

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  5. P.S: Was ist das für ein Schatten auf dem Berghang? Sieht aus wie ein Raubvogel :-)


    Wortbestätigung: morte - na super....

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  6. Liebe Rina,
    die Wortbestätigung vergessen wir sofort wieder, und der Schatten kommt von dem Bergvorsprung links davon. D.h. die Sonne kommt ziemlich stark von links.
    Lieben Gruß
    Uta

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