Mittwoch, 24. März 2010

Urlaub - sonnenlichtgeflutet

Vom Streulicht schrieb ich gestern. Wie ich mich von ihm getragen, umhüllt, geborgen fühlte.

Diese Bilder zeigen ein ganz anderes Licht. Kontrastreich, grell, markant strukturierend, den Gegensatz von Hell und Dunkel aufzeigend.
Urlaubslicht, wie es uns gewöhnlich in eine positive Stimmung führt, Lebensbejahung sichtbar, Freudenströme erfahrbar werden lässt. So erlebte ich auch die Sonne dieses Urlaubs.

Aber ich werde nachdenklich. Darüber, warum ich oft auf äußere Sonne angewiesen bin, angewiesen zu sein scheine, wenn ich nach der inneren suche.
Lebe ich in einem Abhängigkeitsverhältnis, wenn ich äußeres Licht benötige, um mein inneres Hell wahrzunehmen?

Manchmal erlebte ich es anders. Durchwanderte im letzten Herbst trübe Regentage als helle Zeit. Vermag dagegen jetziges Frühlingserwachen nicht als solches wahrzunehmen.

Sollte ich nicht froh drum sein? Zeigt es mir doch, dass mein inneres Erleben nicht nur Spiegel äußerer Wetterverhältnisse ist. Dass mein Leben von innen nach außen strömt, meine Lebensquelle tief in mir, aus mir heraus sprudelt - ja, darum will ich wahrlich froh sein.

Ahnend um das wirkliche Licht, welches im Innern wohnt, zeige ich nun dennoch Bilder von äußerem Sonnenlicht, von unseren sonnenlichtgefluteten Tagen.

(Und wer keine Winterbilder mehr sehen mag, klicke sie einfach weg. Mir tun sie gerade gut.)


















1 Kommentar:

  1. Das sind ganz wunderbare Bergfotos. Der Schnee stört mich dabei ganz und gar nicht, geht eher unter bei diesen eindrucksvollen Gipfeln.

    Ich merke, dass meiner Seele Sonne im Aussen durchaus gut tut, auf alle Fälle unterstützend auf die gute Laune und die Leichtigkeit wirkt. Aber das innere Sonnendurchflutetgefühl kann sich schon auch an grauen Regentagen einstellen. Es hat damit zu tun, wie präsent mein Optimismus ist.

    Ich wünsche dir gute und schnelle Besserung. Als Mutter von kleineren Kindern ist krank sein keine gute Beschäftigung (ist es sonst natürlich auch nicht, aber wenn man alleine lebt, dann kann man sich wenigstens einfach nur ins Bett legen und nichts tun).
    Liebe Grüße
    Constanze

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