Sonntag, 27. Dezember 2009

Weihnachts-Splitter



Von unseren Weihnachtstagen gibt es kein Ganzes, gibt es nur Splitter zu erzählen ...



... zunächst, dass es ruhige arbeits- und (fast) computerfreie Tage waren, wie erholsam! Und dass ich dennoch nicht in die innere Ruhe fand, mich mal mit einem Buch hinzusetzen.



... dass der (symbolisch zu verstehende) Plan, den Wickeltisch der Tochter zu Weihnachten zu verschenken, mitten in der Durchführung begriffen ist und wir noch nicht wissen, welche Seite die stärkeren Nerven hat :(



... dass wir erstmals seit mehreren Jahren an diesen Feiertagen darauf verzichtet haben, den ärztlichen Notdienst aufzusuchen - das war bei uns eine gute alte Weihnachtstradition, nicht unbedingt liebgewonnen, aber schon sehr vertraut irgendwie. Ganz ungewohnt also, dass diese Kette jetzt unterbrochen scheint - oder, ähm, weitergereicht? (Das wollten wollten wollten wir doch wirklich nicht ...)



... dass die Kinder voller Hingabe den Baum schmückten, der zunächst für sie enttäuschend klein aussah, sich aber dann durchaus als praktisch erwies - so kamen sie nämlich fast überall dran.




... dass neben Sternen und Engeln auch mein guter alter russischer Ded moroz und ...



... seine Snegurotschka den Baum zieren, obwohl noch nicht Neujahr ist, ...



... dass sich uns aber immer noch nicht erschloss, was es mit diesem ebenfalls russischen "Weihnachtsei" auf sich hat. Vielleicht ist es einzig dazu da, dass sich die Kinder jedes Jahr aufs Neue königlich drüber amüsieren. (Und dieses Jahr wurde gleich eine innere Verbindung zum Musical gefunden, welches wir vor einer Woche von Sohnemanns Klasse hören durften: das hieß nämlich "Der Weihnachtshase".)



Musik, die auch in dieser Form die Seele erfreut ...




... insgesamt ein von Jahr zu Jahr bunter werdender Baum, weil die gebastelten Schmuckstücke der Kinder, seien sie auch in - sagen wir mal: unkonventionellen -Farbtönen gehalten, niemals wieder aussortiert werden.



Auch dieser Stern fand schließlich noch seinen wohlverdienten Platz am Fenster, was mich ganz besonders freute :-))



Im Laufe des Vormittags vom Heiligabend zogen sich die Kinder übrigens zurück, um für ein Weihnachtskonzert zu proben. Nach kurzer Zeit ertönte ein Disput, und die weinende Tochter kam mit der Frage zu mir, ob es stimme, dass sie weniger Weihnachtsgeschenke bekommen würde, wenn sie nicht weiterprobe. Ich konnte gar nicht so schnell mein "natürlich nicht" dazu geben, als schon von unten die Stimme des Sohnes ertönte: "Mama, Du musst ja sagen, sie glaubt sowieso immer dir, und dann probt sie nicht mehr, und wir schaffen das nicht bis heute Abend ..." Nun, ich sagte dennoch nein, und sie probte dennoch weiter, und die Kinder haben das Konzert dennoch "geschafft", mit vier kleinen Stückchen, soooo wunderbar ...



Der Blick aus dem Fenster in diesen Tagen zeigte uns so manches von Morgenlicht-Aufgang ...



... bis zu Weihnachtsstürmen.



Aber das war sicher nicht nur bei uns so.

1 Kommentar:

  1. Liebe Uta,

    es ist schön deine Weihnachtsimpressionen zu lesen. Schön ist auch, das viele von euren Christbaumschmuckanhängern eine Geschichte zu erzählen haben, das mag ich sehr. Hier fängt der selbstgemachte Schmuck gerade erst an zu keimen, ich hoffe auch das ich von Jahr zu Jahr immer weniger Kugeln anhängen brauch und irgendwann einen so schönen bunt-geschmückten(wenn auch im wahrsten Sinne des Wortes Bunt;-) Baum haben darf wie du :-)
    Wir versuchen uns übrigens gerade im Schnullis-abgewöhnen, auch da weiß ich noch nicht wer den längeren Atem hat:-(), bei Luca war es irgendwie viel,viel einfacher.

    Liebe Grüße
    Rina

    P.S: Schade, das du deine Kinderlein nur in deinem geschlossenen Bolg zeigen magst, ich habe dafür aber vollstes Verständnis!!!

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