Montag, 30. August 2010

Zurück

Wir sind zurück. Hatte gar nicht erzählt, dass wir weg waren.
In Berlin nämlich.

Die Woche war gut und voll - zu voll, zu viel große Stadt für mich.
Einerseits sauge ich die auf, durchlebe ein Stück Vergangenheit mit jedem Schritt, den ich dort tue.
Andererseits überfordert mich alles. Mehr Eindrücke in 24 Stunden als sonst in einer Woche. Fehlende Rückzugsorte - ja, ich weiß, die finde ich nur in mir selbst, aber auch das fällt schwer an solchen Wirbel-Trubel-Tagen.
Ich frage mich ernstlich, wie ich es geschafft habe, früher dort zu leben. Jetzt könnte ich das nicht mehr. Gestern war ich nur glücklich, mittags wieder in meinem ruhigen Garten zu sitzen - wenn auch mit Decke: bibber :(

Die Kinder haben alles aufgesaugt, mit großen Augen ungläubig gestaunt - über Häuser mit eingeschlagenen Scheiben und Menschen mit ungewöhnlicher Kleidung zum Beispiel. Die Tochter hat das Wort "Stulle" erlernt und wie man alte von neuen U-Bahnen unterscheiden kann, der Sohn konnte am Ende berlinerische Aufschriften fließend "übersetzen". Einen Schrottplatz wollte er am liebsten umgehend aufräumen, damit es dort wieder ordentlich aussehe - so sagte mein Dorfjunge:)
Und von der nächsten Berlinreise wurde schon auf der Heimfahrt - der gewittrig-regen-stürmischen - geträumt.

Dass uns aber die nächste Reise - am Donnerstag geht's los - jetzt erstmal in ruhigere Landschaften führen wird, das stimmt mich nur froh. Die Aussicht auf eine sanfte letzte Ferienwoche in Tschechien lässt die Wäscheberge mental schrumpfen (ehm: geht das? bzw: versteht Ihr, was ich meine?) und das dichte Gedränge der zwei Kurz- bzw. Kürzestreisen inklusive Sohnesgeburtstag in den nächsten drei Tagen erträglicher erscheinen. Wenngleich ich mich in meinem Haus wie auf der Durchreise fühle und sich dieses Gefühl ins Innere überträgt.

Ja, dichtgedrängtes Ferienende hier. Daher bin ich nicht so recht in Schreibstimmung. Merkt man, oder?

Dabei wollte ich so manches von Berlin erzählen. Hangele mich mal an meinen Bildern entlang.

Zeige den ersten Aus- und Überblick nach unserer Ankunft in einer Nochsommerstadt, die erste Begegnung in dieser Wohnung. (Das war letzten Samstag.)




Dieser Spielplatz ist fast schon wie der eigene für meine Kinder - jedes Jahr beginnen oder beenden wir dort unseren Berlinbesuch :)



Einhelliger Wunsch: genau dort Mittagessen, wo wir jedes Jahr ... der Mensch ist eben doch ein Gewohnheitstier.



Und nach der langen Autofahrt noch ein Spielplatz für die Kinder ... es ist heiß (kaum vorstellbar!) und die Großen sitzen dankbar am Rand im Schatten.



Spätnachmittags geht es zum Opa - baden und Gartenteichbewohner begrüßen.


Diese nämlich:







Und den Reisetag ruhig ausklingen lassen unter diesem Himmel:




Später gibt's mehr Bilder, ich sortiere mal weiter ...

1 Kommentar:

  1. Liebe Uta,

    ich freue mich dich wieder zu lesen :-)und du hast wieder einmal soooo schöne Bild-Eindrücke mitgebracht. Ich wünsche dir gaaanz viel Ruhe im Innern um die nächsten vollgepackten Tage auf eurer "Durchreise" zu überstehen.

    Liebe Grüße
    Rina, auch im äußern vollgepackt (mail folgt bald :-)

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