Donnerstag, 20. Mai 2010

Oh je

Nein, ich möchte nicht jammern. Es ist gut, in den Urlaub zu fahren. Sehr gut sogar!
Nur: wenn ich vor meinem inneren Auge aufliste, was davor noch alles zu tun ist - für den Urlaub und für meinen Nachmittagsunterricht und für den morgigen Schultag und im normalen Tagesgeschäft - und wenn ich daran denke, dass ich genau in 24 Stunden schon längst vor der Klasse stehe, 6 Stunden am Stück halte und wir direkt vom Schulklingeln ins Auto springen wollen - upps, dann wird das ganz schön knapp. Jedenfalls wenn ich in den 24 Stunden auch noch ein Mützchen Schlaf abfassen will.
Zudem springt im Hintergrund der fiebrige Sohn herum. Mein freier Vormittag ist also nicht ganz frei. - Ob das Klaviervorspiel abends ausfällt, werden wir gegen Mittag entscheiden. Das wäre schade, aber eine Zeitersparnis, die ich heute gut zu nutzen wüsste ...

Auf geht's:
dunkle Wäsche, Garten reisefertig aufräumen, Kinderklamottentasche fertigpacken, Klassenarbeit fertigstellen, bügeln, Unterricht für morgen fertig machen, Einkaufsliste für Drogeriemarkt schreiben, zwei Briefe fertigmachen ... das wäre jetzt der geplante Vormittag.
Wie gesagt: auf geht's.

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